{"id":252,"date":"2016-03-09T10:13:54","date_gmt":"2016-03-09T09:13:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wirnsperger.org\/?page_id=252"},"modified":"2020-02-23T17:50:39","modified_gmt":"2020-02-23T16:50:39","slug":"gedanken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wirnsperger.org\/?page_id=252","title":{"rendered":"Gedanken"},"content":{"rendered":"<p>Wer ein Warum zum Leben hat, ertr\u00e4gt fast jedes Wie.<br \/>\nNietsche<\/p>\n<p><em><strong>Vergebung ist ein Geschenk an unser eigenes Her<\/strong><\/em>z<\/p>\n<p><strong>Zwei Jungen wurden ihm geschenkt<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Kinder wurden ihm geschenkt. Beide ewig hungrig. Die offenen Schnabel signalisiertem dem gl\u00fccklichen Pelikan, dass er unverzichtbar ist bei der Beschaffung der Nahrung. So tauchte er immer und immer wieder ins Wasser und brachte den Jungen k\u00f6stliche Fische und Muscheln. Doch als der Winter kam und der orkanartige Wind ihm derma\u00dfen zusetzte, dass er sich nicht mehr in die Luft hochschwingen konnte, blieb er im Nest sitzen. Er h\u00f6rte das Heulen der Kleinen, und irgendwann konnte er nicht mehr: Sein Herz blutete. So ritzte er sich mit seinem Schnabel die eigene Brust auf, tauchte den Schnabel in seinen Leib und f\u00fctterte die Jungen mit seinem eigenen Blut. Auf diese Weise ist es ihm gelungen, die Kinder vor dem Hungertod zu bewahren. Doch forderte der lange Winter seinen Tribut. Als der Fr\u00fchling einbrach, starb der ausgeblutete Pelikan. Er h\u00f6rte nicht mehr, wie ein Junge dem anderen zufl\u00fcsterte: \u201eWas f\u00fcr ein Gl\u00fcck. Ich konnte es kaum mehr ertragen. Immer das selbe Fressen jeden Tag!\u201d<\/p>\n<p>Es ist dies eine \u201emodernisierte\u201c Fassung der Legende aus dem \u201ePhysiologus\u201c, dem uralten christlichen Naturkundebuch. Sie passt bestens in eine Zeit, in der unz\u00e4hlige Menschen sich f\u00fcr andere abrackern, buchst\u00e4blich sich f\u00fcr ihre Mitmenschen ausbluten und daf\u00fcr kaum ein Wort des Dankes bekommen.<\/p>\n<p>J\u00f3zef Niewiadomski Univ. Prof. an der theologischen Fakult\u00e4t Innsbruck<\/p>\n<p><strong>Korb voll M\u00fcll<\/strong><\/p>\n<p>Eines Tages gab ein reicher Mann einem armen Mann einen Korb voll M\u00fcll. Der arme Mann l\u00e4chelte ihn an und ging mit dem Korb fort. Er leerte und reinigte ihn und f\u00fcllte ihn mit wundervollen Blumen.<\/p>\n<p>Er ging zur\u00fcck zum reichen Mann und \u00fcberreichte ihm den Korb mit den Blumen. Der Reiche staunte sehr und fragte: \u201eWarum hast du mir diesen Korb voller wundersch\u00f6ner Blumen gegeben, wo ich dir doch einen Korb voller M\u00fcll gab?\u201c<\/p>\n<p>Der arme Mann antwortete: \u201eweil jeder das gibt, was er im Herzen tr\u00e4gt\u201c.<br \/>\n(Autor unbekannt?)<\/p>\n<p><strong>The wolf you feed&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>An old Cherokee is teaching his grandson about life. \u201cA fight is going on inside me,\u201d he said to the boy.<br \/>\n\u201cIt is a terrible fight and it is between two wolves. One is evil \u2013 he is anger, envy, sorrow, regret, greed, arrogance, self-pity, guilt, resentment, inferiority, lies, false pride, superiority, and ego.\u201d He continued, \u201cThe other is good \u2013 he is joy, peace, love, hope, serenity, humility, kindness, benevolence, empathy, generosity, truth, compassion, and faith. The same fight is going on inside you \u2013 and inside every other person, too.\u201d<br \/>\nThe grandson thought about it for a minute and then asked his grandfather, \u201cWhich wolf will win?\u201d<br \/>\nThe old Cherokee simply replied, \u201cThe one you feed.\u201d<\/p>\n<p><strong>Findet das Fest statt?<\/strong><\/p>\n<p>Irgendwo sollte eine Hochzeit gefeiert werden. Die Brautleute hatten nicht viel Geld, aber dennoch waren sie der Meinung, dass viele Menschen mitfeiern sollten. Geteilte Freude ist doppelte Freude, dachten Sie. Es sollte ein gro\u00dfes Fest werden, beschlossen sie, mit vielen G\u00e4sten. Denn warum sollte unsere Freude nicht ansteckend sein? fragten sie sich. Es herrscht unter den Menschen ohnehin mehr Leid als Freude. Also baten Sie die Eingeladenen, je eine Flache Wein mitzubringen. Am Eingang w\u00fcrde ein gro\u00dfes Fass stehen, in das sie ihren Wein gie\u00dfen konnten; und so sollte jeder die Gabe des anderen trinken und jeder mit jedem froh und ausgelassen sein.<\/p>\n<p>Als das Fest er\u00f6ffnet wurde\u201a liefen die Kellner zu dem gro\u00dfen Fass und sch\u00f6pften mit gro\u00dfen L\u00f6ffeln daraus. Doch wie gro\u00df war das Erschrecken aller, als sie merkten, dass es Wasser war. Versteinert sa\u00dfen oder standen sie da, als ihnen bewusst wurde, dass eben jeder so gedacht hatte. Jeder von ihnen hatte gedacht: heute will ich einmal auf Kosten anderer Feiern.<\/p>\n<p>Unruhe, Unsicherheit und Scham erfasste alle, nicht nur, weil es lediglich Wasser zu trinken gab. Und als um Mitternacht das Fl\u00f6tenspiel endete, gingen alle schweigend nach Hause, und jeder wusste: das Fest hatte nicht stattgefunden.<\/p>\n<p>(Nach einer chinesischen Parabel)<\/p>\n<p><strong>Ich liebe mich, wenn ich bei Euch bin<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem S\u00fcden Chiles wird folgende Begebenheit erz\u00e4hlt:<br \/>\nEine Indianerin pflegte meiner Mutter stets ein paar Rebhuhneier<br \/>\nund eine handvoll Waldbeeren zu bringen. Meine Mutter sprach<br \/>\nkein Araukanisch mit Ausnahme des begr\u00fc\u00dfenden \u201eMai-mai\u201c, und<br \/>\ndie Indianerin konnte kein Spanisch, doch sie genoss Tee und<br \/>\nKuchen mit anerkennendem L\u00e4cheln. Wir M\u00e4dchen bestaunten<br \/>\ndie farbigen handgewebten Umh\u00e4nge, von denen sie mehrere<br \/>\n\u00fcbereinander trug. Wir wetteiferten bei dem Versuch, den<br \/>\nmelodischen Satz zu behalten, den sie jedes Mal beim Abschied<br \/>\nsagte. Schlie\u00dflich konnten wir ihn auswendig.<br \/>\nEin Missionar hat ihn uns \u00fcbersetzt:<br \/>\n\u201eIch werde wiederkommen;<br \/>\ndenn ich liebe mich, wenn ich bei Euch bin.\u201c<\/p>\n<p><strong>Stay hungry, stay foolish<\/strong><br \/>\n<em>Bernard Hiller<\/em><\/p>\n<p>Die neuen Vorm\u00fcnder nehmen <strong>in ihrer grenzenlosen Gutm\u00fctigkeit den Verirrten jede Verantwortung f\u00fcr ihr Handeln ab<\/strong>. Schuld ist nie der T\u00e4ter, immer die Umgebung: das Elternhaus, die Gesellschaft, der Konsum, die Medien, schlechte Vorbilder. Jedem Totschl\u00e4ger wird gewisserma\u00dfen ein Multiple-Choice-Fragebogen ausgeh\u00e4ndigt, den er, zu seinem eigenen Besten, auszuf\u00fcllen hat: Mama wollte mich nicht; ich hatte allzu autorit\u00e4re \/ allzu antiautorit\u00e4re Lehrer; Papa kam besoffen \/ nie nach Hause; die Bank hat mir zu viel Kredit gegeben \/ mein Konto gesperrt; ich wurde als Kind \/Sch\u00fcler \/Lehrling \/ Angestellter verw\u00f6hnt \/ zur\u00fcckgesetzt; meine Eltern haben sich\u00a0zu fr\u00fch \/ zu sp\u00e4t scheiden lassen; es gab in meiner Umgebung keine ausreichenden \/ zu viele Freizeitangebote. Deswegen ist mir nichts anderes \u00fcbrig geblieben, als eine Brandstiftung \/ einen Raub\/ ein Attentat \/einen Mord zu begehen (Zutreffendes bitte ankreuzen) <em>(Hans Magnus Enzenberger, Aussichten auf den B\u00fcrgerkrieg, Frankfurt am Main 1993, S 37)<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Oscar Wilde,<\/em>\u00a0eigentlich\u00a0<em>Oscar Fingal O&#8216; Flahertie Wills Wilde,<\/em>\u00a0war ein irischer Schriftsteller.<\/strong><br \/>\n<strong>(16. Oktober 1854; \u2020 30. November 1900)<\/strong><\/p>\n<p>\u201eJeden Erfolg, den man erzielt,\u00a0schafft einen Feind.<br \/>\nMan muss mittelm\u00e4\u00dfig sein,\u00a0wenn man beliebt sein will.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand,<br \/>\ndas Au\u00dfergew\u00f6hnliche ihren Wert.\u201c<\/p>\n<p>&#8222;Sei du selbst! Alle anderen sind schon vergeben.&#8220;<\/p>\n<p>\u201eUnzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg!\u201c<\/p>\n<p>\u201eJedermann kann f\u00fcr die Leiden<br \/>\neines Freundes Mitgef\u00fchle aufbringen.<br \/>\nEs bedarf aber eines wirklich edlen Charakters,<br \/>\num sich \u00fcber die Erfolge eines Freundes zu freuen!\u201c<\/p>\n<p><strong>Wege<\/strong><\/p>\n<p>Gegen Zielsetzungen ist nichts einzuwenden, sofern man sich dadurch nicht von interessanten Umwegen abhalten l\u00e4sst<br \/>\nMark Twain<\/p>\n<p>Ein Misserfolg ist eine Markierung auf dem halben Weg zum Erfolg.<\/p>\n<p>Eine Krise kann jeder Idiot haben, was uns zu schaffen macht, ist der Alltag<br \/>\nAnton Tschechov<\/p>\n<p><strong>Umwege<\/strong><\/p>\n<p>Der Weg des Geistes ist der Umweg<br \/>\nGeorg Wilhelm Friedrich Hegel<\/p>\n<p>Hast du es eilig, dann mache einen Umweg.<br \/>\naus Japan<\/p>\n<p><strong>Leben<\/strong><\/p>\n<p>Follow your dreams. They know the way.<\/p>\n<p>&#8222;Der Mensch, der sich die Welt erdenkt, muss \u00fcber sie lachen&#8230;<br \/>\nder Mensch, der sich die Welt erf\u00fchlt, nimmt sie ernst.&#8220;<\/p>\n<p>Life is what happens to you while you\u00b4re busy making other plans.<br \/>\nJohn Lennon<\/p>\n<p>Distance from home is no distance &#8211; it is our fear.<\/p>\n<p>Liebe deine Feinde, denn sie verraten deine Fehler.<br \/>\n<i>Benjamin Franklin<\/i><\/p>\n<p>&#8222;Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, die Gelegenheit vor\u00fcbergehend, die Erfahrung bedenklich und die Beurteilung schwierig.&#8220;<br \/>\n<i>Hippokrates<\/i><\/p>\n<p>You can change a contract, but you cannot change a handshake<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer ein Warum zum Leben hat, ertr\u00e4gt fast jedes Wie. 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